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Das schönste Geschenk

Diese Woche erhielten wir das schönste Geschenk der Weihnachtszeit, ja sogar das schönste Geschenk seit Kids of Africa existiert.

Worum ging es? Ganz plötzlich und unvermutet schwebte im letzten Monat das Leben unserer 14-jährigen Nina an einem seidenen Faden. Sie hatte ein Herzklappen-Defekt, dessen Behandlung keinen Aufschub mehr duldete. Die für uns völlig unerwartete Situation belastete Nina bereits seit geraumer Zeit – doch erkannten zunächst weder Nina noch unsere lokale Krankenschwester die Ursache ihres Leidens.

Nina im Krankenhaus am Tag nach ihrer offenen Herz-Operation

Nina im Krankenhaus am Tag nach ihrer offenen Herz-Operation

Gute Nachbarn brachten das regungslose Kleinkind zu einer Klinik, die rasch die staatliche Sozial-Behörde alarmierte. Diese suchte zunächst – erfolglos – a) Bis, glücklicherweise, unsere beiden Mitgründer, die erfahrenen Tropen-Ärzte Dr. med. Danielle Gyurech und Dr. med. PD Julian Schilling, die junge Nina vor Ort besuchten. Und eine Diagnose stellten, die uns zunächst erschrak – aber auch Hoffnung machte. Denn die nötige Operation am offenen Herzen ist in Uganda eine Seltenheit (und entsprechend teuer). Doch diese Woche konnte Nina von einer geglückten Operation und nach einer guten Erholung in ihre Familie ins Kids of Africa-Dorf zurückkehren. Ich will Ihnen davon berichten. Und will von Nina berichten. Denn an unsere Schützlinge glauben wir. Für sie sind wir da – besonders dann, wenn sie in grosser Not sind. Und so ist Ninas Genesung für sie und für alle bei Kids of Africa schon heute das schönste «Weihnachts-Geschenk».

10 Tage nach der Operation

10 Tage nach der Operation

Nina, 14, ein Sonnenschein ihrer Familie

Nina lebt seit 14 Jahren bei Kids of Africa. Ihre Mutter, die 2005 bei Ninas Geburt verstarb, war damals kaum älter als Nina heute ist. Weder ihr biologischer Vater, noch Verwandte oder mögliche Adoptiveltern konnten vom ugandischen Sozialamt identifiziert werden. Und so erging die Bitte um Ninas Vormundschaft vom Sozialamt an Kids of Africa. Nina’s schlechter Start ins Leben ist kein Einzelfall.

Nina vor etwa zehn Jahren und heute - immer ein Sonnenschein

Nina vor etwa zehn Jahren und heute – immer ein Sonnenschein

In Uganda bringt die Hälfte aller Mütter ihr erstes Kind bereits als Minderjährige zur Welt – oft unter prekären, teils klandestinen Bedingungen. So wuchs Nina als eine der ersten Schützlinge in einer Pflege-Familie von Kids of Africa auf. Ihr Lachen war ansteckend, ihr Naturell voll Sonnenschein. Heute hoffen und glauben wir, dass ihre diese positive Energie wieder zurückkehrt.

Diese Woche nach ihrer Heimkehr - ein Fest, viel Freude

Diese Woche nach ihrer Heimkehr – ein Fest, viel Freude

Sie zählte zu den älteren Mädchen in ihrem Haushalt und übernahm bereits früh Verantwortung. Sie schaute oft zu ihren Geschwistern, ging ihnen und ihrer Pflegemutter im Haushalt vorbildlich zur Hand. In der Schule lernte nicht nur Lesen und Schreiben, sondern erzählte phantasievolle Geschichten. So, dass viele an ihren Lippen hingen und Sternstunden entstanden – für Nina und für andere.

Der erste Tag zu Hause

Der erste Tag zu Hause

Bis Nina jüngst ihre Energie von Tag zu Tag mehr verliess. Sie sprach weniger, ass weniger, bewegte sich langsamer. Doch, was zunächst für pubertäre Gemütsschwankungen gehalten wurde, entpuppte sich als kritischer Herzklappen-Defekt. Dass dies ein Happy End nahm, ist unser schönstes Geschenk. Grund genug, es mit Ihnen an diesem ersten Advents-Sonntag zu teilen.

Blumen von Mutter Peace

Blumen von Mutter Peace

Denn ohne unsere finanzielle Not-Reserve wäre Nina heute nicht mehr. Deshalb danken wir heute besonders in Ninas Namen allen Freunden und Förderern der bunten Schar von Schützlingen von Kids of Africa.

Herzliche Grüsse aus Kids of Africa!

2020-01-27T08:42:56+01:0027. Januar 2020|