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Hilfe die Kreise zieht

Liebe Freunde

Wir erleben seit Jahren, wie Ihre Hilfe Kreise zieht. Was Sie für unsere Schützlinge tun, das kommt noch anderen zu Gute. Zum Beispiel ihren Lehrern. Freunden, Verwandten und Nachbarn. Der Gesellschaft als Ganzes. So vervielfältigt sich Ihre Hilfe.

Sie kommt nicht nur zu 100 Prozent an, sondern sie hallt nach. Auch das gehört zur Nachhaltigkeit. Diese Woche will ich von Norah und Bob berichten. Und von Mary und Julius. Und davon, was sie für andere bedeuten.

Burkhard Varnholt erklärt im Interview, wie Ihre Spende Berge versetzt und wie er dafür Bürgt, dass jeder Rappen den Schützlingen zugute kommt.

Wie Ihre Hilfe Kreise zieht

Mein Sohn Valentin verfasste dieses Jahr eine Studie über die Kreise, welche Ihre Hilfe zieht. Zu dem Zweck führte er während mehrerer Wochen zahlreiche Gespräche in Uganda. 

Auf unserer frisch überarbeiteten Website finden Sie die ganze Studie und noch weitere Beispiele. Wer für die Studie keine Zeit hat, dem sei die Konklusion verraten: wie immer man es betrachtet: wer einen Schützling oder Stipendiat durch Kids of Africa unterstützt, der bewegt damit die Welt. 

Er führte zum Beispiel Gespräche mit der elfjährigen Akankwatsa Mary Praise, die ihm erklärte: 

«Meine Mutter hat früher unsere Kühe oder unseren Besitz verkauft, um das Schulgeld für mich zu bezahlen, jetzt hat sie wieder genug Geld für meine Geschwister. Ich fühle mich nicht mehr schuldig, meiner Mutter das Leben schwer gemacht zu haben.»

Oder mit dem zwanzigjährigen Stipendiaten, Julius Natumanya, der ihm sagte: 

«Wenn ich die Schule beendet habe, möchte ich der Gesellschaft Ugandas etwas zurückgeben. Dieses Stipendium ist ein Privileg, aber auch eine Verantwortung. Ich möchte meine Arbeit Gott und meinem Land widmen.»

Heimliche Helden

Norah und Bob sind Geschwister. Die zwei kamen als Babies zu Kids of Africa. Wuchsen bei Mama Miriam auf. Heute sind sie junge Erwachsene. Ihre Freunde sind zu Recht stolz auf sie. Für mich sind sie «heimliche Helden».

«Helden», weil sie stets das Wohl anderer vor ihr eigenes Wohl stellen. «Heimlich», weil sie daraus kein Aufheben machen. Ihre soziale Ader kommt von innen. Wie selbstverständlich.

Kürzlich traf ich Norah und Bob und war berührt. Erst gestern waren wir für sie verantwortlich. Heute sind sie es, die Verantwortung übernehmen. Ich begegne den beiden auf Augenhöhe. Ich bin neugierig, von ihren Träumen, Gedanken und ihrer Welt zu lernen. Im Vergleich zu früher haben sich in unserer Beziehung viele Vorzeichen umgekehrt. Und das ist gut so. Sehr gut, sogar.

Norah ist eine «Alleskönnerin». Stellen Sie sich das so vor. Wenn wir bei KoA Gäste bewirten, dann ist sie die Erste, die fragt, «Kann ich helfen?». Selbstverständlich, kann sie. Und dann zieht ihr strahlendes Lächeln Kreise, steckt an. Auch das sind Kreise, die Sie ermöglicht haben.

Letztes Wochenende schloss Norah ihre Ausbildung ab. Sie ist jetzt eine staatlich diplomierte Krankenschwester. Auf den Bildern sehen Sie sie mit ihrer Mutter Miriam und mit Dorte Budolfsen, Head of Education. Hinter einem stolzen «Kind» stehen stets stolze Eltern.

Norahs Bruder Bob ist charismatisch und ein Menschenfreund. Seit kurzem arbeitet er als Praktikant in einem Hotel. Putzt, repariert, hilft Gästen beim Empfang oder ihrer Reiseplanung. Der Eigentümer ist höchst zufrieden mit ihm. Kein Wunder – es basiert auf Gegenseitigkeit. Unsere jüngeren Kids schauen zu Menschen wie Bob auf. Vorbilder wie er, können erstaunlich weite Kreise ziehen.

Ich wünsche Ihnen einen schönen, ersten Advent.  Bleiben Sie gesund erholen Sie sich an den Feiertagen. 


Herzliche Grüsse, stets Ihr

Burkhard Varnholt

Kids of Africa verbürgt sich dafür, dass jeder gespendete Franken zu hundert Prozent bei unseren vielen Schützlingen ankommt.

Weil wir an jeden von ihnen glauben! Danke für Ihre Hilfe!

Union Dental
Adresse in der Schweiz

Kids of Africa – Verein
Schiffbaustrasse 12
8005 Zürich
Schweiz

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Schweiz

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