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Woche 4 in Quarantäne

Grosse Ereignisse

Liebe Freunde

Grosse Ereignisse werfen Wellen. Wir berichten diese Woche gleich von dreien. Im Fussball wurde die Champions League wiedereröffnet – wir berichten vom unerwarteten Spiel. Ugandas nationale Ausgangssperre wird verlängert. Die Situation wird schwieriger – besonders für (ausländische) Lastwagenfahrer und Ugandas erwerbslose Bevölkerung. Doch Ugandas Präsident weiss Rat. Und er sendet Kids of Africa Nothilfe. Ein Kurzbericht.

Champions-League wiedereröffnet?!

In Uganda ist das Verfolgen der britischen Champions League sozusagen Volkssport. Deshalb nahmen Benjamin (9) und Ivan (10), sportliche Schützlinge von Kids of Africa, das Heft in die Hand – und erklärten die Wiederöffnung der weltbekannten Liga auf unserem Feld. Doch vorab, hier ihre Konditionen:
  • Gemischte Teams (gleichviele Buben und Mädchen) unter 12 Jahre
  • Dorte (Direktorin von Kids of Africa) bringt Musik
  • Nach Toren darf das Publikum nicht aufs Feld stürmen!
  • Wer unfair spielt, erhält eine gelbe oder rote Karte!
  • Der/die Spieler/in der die meisten Tore erzielt, gewinnt ein BUCH mit 96 Seiten von Benjamin, dem Organisator!

Come one – Come ALL!

Sie wollen den Ausgang des Turniers wissen? Dann platzieren Sie doch Ihre Wette auf der Manschaft mit ungeraden oder geraden Nummern. Nächste Woche folgt die Auflösung.

Präsidiale COVID-19 Ansprache an die Nation

Uganda arme Bevölkerung leidet zunehmend unter der (verlängerten) Ausgangssperre. Doch sein seit 1986 regierender Präsident, seine Exzellenz, Yoweri Museveni, weiss Rat. Mit folgender Rede zur aktuellen Lage wandte er sich diese Woche an sein Volk – und sandte anschliessend Nothilfe an Kids of Africa.

Rede anlässlich COVID-19 von Präsident, H.E. Yoweri Museveni:

Bild von: Naipanoi Lepapa (The African Exponent).

  1. Ugandische Bürger werden vor allem an Geld-Sucht sterben!!!!
  2. Händler, die auf Märkten schlafen, sollen Moskito-Netze erhalten und Kunststoff-Blachen, als Schutz vor Regen.
  3. Gemeindeverwalter sind beauftragt, keine Fremden in ihre Gemeinden zu lassen, welche COVID-Infektionen einschleppen.
  4. Korrupte Beamte bei Polizei und Grenzschutz seien gewarnt, dass sie vor Gericht wie wegen Mordes bestraft werden.
  5. Es besteht die Möglichkeit, dass immer noch COVID-19-Träger in Uganda’s Bevölkerung leben. Wir müssen rasch herausfinden, wer und wo sie sind.
  6. Lastwagenfahrer werden an Grenzübergängen getestet, dürfen aber weiter ihren Beruf ausüben.
  7. DIE AKTUELLE AUSGANGSSPERRE WIRD BIS 5. MAI FORTGESETZT!
  8. Alle Schulkinder und Studenten müssen daheimbleiben.
  9. Sicherheitskräfte haben das Recht sich gegen jeden Angriff zu verteidigen.
  10. Ugandas 54 COVID-Patienten geht es den Umständen entsprechend gut. 16 sollten bald entlassen werden.
  11. Indien hat Uganda Unterstützung bei der Lieferung von Chloroquine zugesagt.
  12. Grosser Dank an die Ministerin für Gesundheit, Arbeit und Transport, an das Gesundheitspersonal und allen, die im Kampf gegen COVID-19 mithelfen!Schliesslich besuchten Abgeordnete des Präsidenten mit einer persönlichen Gruss- und Dankesbotschaft sowie Lebensmitteln Kids of Africa. Schnappschüsse eines unerwarteten, hohen Besuches:

Corona-Update – Ugandas Gesundheitsministerium berichtet

Gemäss dem ugandischen Gesundheitsministerium wurden in Uganda bereits 6’661 Menschen auf Corona getestet. 55 Personen mit positivem Befund. Eine Person ist offiziell am COVID-19 verstorben. Im Durchschnitt wird eine Person pro Tag hospitalisiert. Besonders ausländische Lastwagenfahrer gelten als Covid-verdächtig.  Sie werden an allen Grenzübergängen getestet. Mehr in nachstehender Pressemitteilung.

Die sozialen und wirtschaftlichen Einschnitte für Uganda sind dramatisch. Wir hoffen, dass sich Ugandas fragile Wirtschaft bald wieder normalisieren darf.

Herzliche Grüsse
Ihr Burkahrd Varnholt

2020-04-24T13:49:16+02:0024. April 2020|