Ebola in Uganda: Schulen und Familien in akuter Not!

Liebe Freunde
Der jüngste Ausbruch des Ebola-Virus in Uganda stellt das Land erneut vor grosse Herausforderungen. Mit unserer weitverzweigten Unterstützung von Schulen und Schülern/innen, Orten die von der Situation unmittelbar betroffen sind, steht und hilft Kids of Afrika in Kalamität, die uns quasi über Nacht getroffen hat. Ein Kurzbericht.

Das Ebola-Virus, das sich von der Demokratischen Republik Kongo rasch nach Uganda ausbreitet, hat die Weltgesundheitsorganisation dazu veranlasst, einen Gesundheitsnotstand von internationaler Besorgnis auszurufen.
Die Krise fordert bereits über hundert Todesopfer, hinzu kommen mehrere hundert Verdachtsfälle. Gleichzeitig verschärft sie die ohnehin angespannte wirtschaftliche Lage vieler Familien sowie die Situation an Schulen und für Schüler:innen.
Die Folgen sind weitreichend: Schulschliessungen, ein eingeschränkter Zugang zu Bildung und eine zusätzliche Belastung der bereits fragilen sozialen Strukturen.

Wie sehr die Krise den Alltag prägt, zeigt sich am Beispiel von Grace, einer Lehrerin an einer lokalen Grundschule. Sie berichtet von leeren Klassenzimmern und der Sorge vieler Eltern, ihre Kinder nicht mehr zur Schule schicken zu können.

Oder Samuel, ein talentierter, aber von seiner Familie vernachlässigter Junge, der dank seines Fleiss heute als Vorbild vieler Mitschüler gilt. Durch Kids of Africa erhielt er Unterstützung, Bildung und Unterkunft. Unverzichtbare Hilfe, ohne die er heute nicht auf eigenen Beinen stehen würde. Doch seine Schule ist nun geschlossen, seine Unterkunft prekär.

In dieser Situation kommt in Uganda Organisationen wie Kids of Africa eine besondere Bedeutung zu. Wir engagieren uns nicht nur für das Wohl unserer eigenen Schützlinge, sondern unterstützten seit Jahren auch lokale Schulen und Familien, in denen diese Kinder lernen, leben und Hilfe zur Selbsthilfe erhalten. So wirkt Kids of Africa weit über den Kreis der Waisenkinder hinaus: Lehrkräfte, Mitschülerinnen und Mitschüler profitieren ebenso von verbesserten Bedingungen und konkreter Unterstützung.

Der Einsatz von Kids of Africa ist ein Beitrag zur Stabilisierung der Gemeinschaft und zur Förderung von Bildung in Zeiten der Krise. Gerade angesichts der aktuellen Krise in Uganda und der Demokratischen Republik Kongo wird deutlich, dass Investitionen in Kinder und Bildung nicht nur das Leben Einzelner verbessern, sondern auch eine nachhaltige, selbstverantwortliche Entwicklung und Hilfe zur Selbsthilfe begründen – im Kleinen und im Grossen.
Wer ein Kind rettet, rettet eine Welt. Deshalb ist Ihre Unterstützung für Kids of Africa viel mehr als nur Nothilfe: sie ist eine so unverzichtbare Investition in eine bessere Zukunft.
Ich danke Ihnen im Namen vieler betroffenen Schützlinge, Familien und Schulen und werde Sie weiter auf dem Laufenden halten.
Mit den besten Grüssen aus Ostafrika
Ihr Burkhard Varnholt


